Auftragsfertigung

Nicht alles passt in einen Konfigurator. Wenn Sie ein Teil brauchen, das es so nicht zu kaufen gibt, fertigen wir es an – vom Einzelstück bis zur Kleinserie. Grundlage kann eine technische Zeichnung sein, ein Foto, eine Handskizze oder das defekte Original.

Gravurheim ist eine Werkstatt in Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis. Von der ersten Anfrage bis zur Lieferung bleibt Ihr Auftrag im selben Haus – wer Ihnen antwortet, macht das Teil auch. Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet können Vorlagen und Muster nach Absprache auch persönlich vorbeibringen.

Was wir fertigen

Vier Arten von Aufträgen, die immer wieder kommen. Wenn Ihr Vorhaben hier nicht dabei ist, heißt das nicht, dass es nicht geht – fragen Sie einfach.

Stabilisator-Halterungen für einen Porsche 964, aus dem Vollen gefräst. Vier Stück, alle nach demselben Modell.

Ersatzteile und Nachbauten

Ein Bauteil ist gebrochen und nicht mehr lieferbar: Wir vermessen das Original oder die Bruchstücke, konstruieren es neu und fertigen es — gefräst, geschnitten oder gedruckt, je nachdem, was das Teil aushalten muss. Wenn gar kein Original mehr da ist, reicht auch eine bemaßte Skizze oder ein Foto mit einem Maßstab daneben. Die Zeichnung, die dabei entsteht, bekommen Sie als STEP oder STL mit.

Rahmenteile mit M2- und M3-Gewinden, einer davon schwarz eloxiert. Die Gewinde werden mitgefräst, nicht nachträglich gebohrt.

Technische Bauteile

Teile, die etwas aushalten müssen: Aluminium, Kupfer und Messing, technische Kunststoffe und Verbundwerkstoffe bis hin zu Carbon. Gefräst wird nach Zeichnung, mit Taschen, Bohrbildern und eingeschnittenen Gewinden bis herunter zu M2. Kleinserien sind der Normalfall — die Aufspannung entsteht ohnehin einmal, ob dann ein Teil oder zwanzig davon laufen, macht den geringeren Unterschied.

Schmuckständer mit Namen: gefräste Lochplatte aus Holz, Schriftzug aus Acryl, beides aufeinander abgestimmt.

Personalisierte Einzelstücke

Gravierte und geschnittene Einzelstücke aus Holz, Acryl, Leder und eloxiertem Aluminium: Namen, Daten, Logos, eigene Zeichnungen. Die Lasergravur sitzt im Material und reibt sich nicht ab — das ist der Unterschied zu bedruckten Oberflächen. Auch Konturen, die es als Standard nicht gibt, werden aus der Vorlage geschnitten.

SLA-Druck in Harz. Das Teil ist so groß wie eine Ein-Cent-Münze und zeigt trotzdem jede Kante.

Prototypen

Bevor eine Serie entsteht, soll das Teil erst einmal in der Hand liegen. Für den schnellen, belastbaren Prototyp drucken wir FDM, für kleine Teile mit feiner Struktur SLA in Harz. Passt die Form, kann dasselbe Modell anschließend gefräst oder in Serie gedruckt werden — die Konstruktion bleibt dieselbe.

UV-Direktdruck

Farbe kommt bei uns nicht als Folie und nicht als Aufkleber auf das Material, sondern wird direkt darauf gedruckt und im selben Arbeitsgang mit UV-Licht ausgehärtet. Das Ergebnis liegt auf der Oberfläche auf, nicht darüber – es gibt keinen Folienrand, den man mit dem Fingernagel findet.

Wir drucken seit September 2026 selbst, in unserer Werkstatt in Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis. Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Stück bleibt alles im Haus. Kunden aus dem Rhein-Main-Gebiet können Rohlinge und Muster nach Absprache auch persönlich vorbeibringen.

Ein Paar Inline-Skates, die Seitenwangen vollflächig bedruckt. Die Farbe sitzt direkt auf dem weißen Kunststoff – keine Folie, kein Aufkleber.

Was wir bedrucken

Bedruckbar ist praktisch alles, was fest und formstabil ist: Glas – Scheiben, Platten, Flaschen. Metall – Aluminium, Edelstahl, Messing, lackierte Bleche. Holz – roh, geölt oder lackiert. Kunststoff – von PVC-Platten über ABS bis zu 3D-gedruckten Teilen aus unserer eigenen Fertigung. Acryl – klar, satiniert oder eingefärbt, auch von hinten bedruckt. Keramik und Fliesen. Stein – Schiefer, Marmor, Granit.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Material geht: schicken Sie ein Foto oder bringen Sie ein Reststück vorbei. Wir machen einen Probedruck darauf, bevor irgendetwas verbindlich wird.

Was nicht geht

Stoffe und Textilien. Dafür bräuchte es ein anderes Verfahren.

Trinkgefäße im Lippenbereich. Tassen, Gläser und Flaschen bedrucken wir gern, aber nicht am oberen Rand, wo der Mund ansetzt. Die UV-Tinte ist nicht lebensmittelecht. Wir halten deshalb grundsätzlich Abstand zur Trinkkante und sagen Ihnen vorher, wie viel.

Runde Dinge: Flaschen, Dosen, Stifte, Vasen

Für zylindrische und konische Gegenstände haben wir eine Rotationsachse. Das Stück dreht sich unter dem Druckkopf, sodass ein Motiv einmal rundherum laufen kann – ohne Naht, ohne Ansatz. Das geht für Flaschen, Dosen, Gläser, Becher, Stifte, Vasen und Thermosflaschen.

Was hineinpasst, ist belegt: Gefäße mit einer Öffnung von 46,5 bis 100 mm Innendurchmesser, außen bis 101,6 mm, bis 250 mm hoch und bis 1 kg schwer. Getränkedosen bis 120 mm Höhe. Kugelförmiges von 47 bis 101,6 mm Durchmesser. Auch leicht konische Formen laufen, solange die Wand nicht zu stark zuläuft. Passt Ihr Stück knapp nicht: messen Sie Durchmesser und Höhe und schicken Sie die Zahlen mit – wir sagen Ihnen, ob es aufgeht.

Wie fein, wie farbig, wie dick

Gedruckt wird mit 720 × 1440 dpi. Das reicht für Fotos mit Hauttönen, für feine Verläufe und für Schrift, die auch klein noch scharf steht.

Weiß als Untergrund. Auf dunklem, farbigem oder durchsichtigem Material legen wir zuerst eine weiße Schicht und drucken die Farben darauf. Ohne sie würde Gelb auf schwarzem Aluminium nicht als Gelb erscheinen. Auf Glas und klarem Acryl lässt sich Weiß auch gezielt weglassen, wenn etwas durchscheinen soll.

Lack, matt oder glänzend. Über den Druck kommt auf Wunsch ein Klarlack – vollflächig oder nur an einzelnen Stellen. So lässt sich ein glänzendes Motiv auf einen matten Grund setzen oder umgekehrt.

Erhaben drucken. Farbe und Lack lassen sich schichten, bis zu 7 mm hoch. Damit entstehen Strukturen, die man mit dem Finger ertastet: Blindenschrift, Holzmaserung, ein Relief, eine Kante um den Schriftzug.

Der Drucker setzt das Motiv mit einer Genauigkeit von ±0,2 mm – das ist der Grund, warum wir auch auf vorhandene Teile drucken können, ohne dass der Druck danebenliegt.

Technische Daten

Druckfläche330 × 122 mm (kleine Platte), 330 × 420 mm (große Platte)
Auflösung720 × 1440 dpi
FarbenCMYK, Weiß, Klarlack
Erhabener Druckbis 7 mm Aufbauhöhe
Positioniergenauigkeit±0,2 mm
RundumdruckØ 46,5–101,6 mm, bis 250 mm Höhe, bis 1 kg

Angaben des Herstellers (xTool O1 Omni, Single-UV-Ausführung).

Ein Stück ist genug

Es gibt keine Mindestmenge. Ein einzelnes Geschenk ist genauso willkommen wie fünfzig Gläser für eine Feier oder eine Serie Typenschilder. Beim UV-Druck fällt keine Form und kein Sieb an – was einmal eingerichtet ist, kostet beim zweiten Stück fast nur noch Material. Deshalb wird es ab etwa zehn Stück spürbar günstiger, ohne dass Sie sich vorher festlegen müssen.

1. Anfrage. Sie schreiben, was Sie bedrucken lassen wollen: Gegenstand, Material, Maße, Stückzahl. Ein Foto hilft.

2. Datei. Am liebsten Vektoren (SVG, PDF, AI, EPS). Fotos und Pixelbilder gehen auch, ab etwa 300 dpi in der späteren Größe. Haben Sie nichts Fertiges, machen wir die Vorlage.

3. Probedruck. Bei neuen Materialien drucken wir zuerst auf ein Reststück und schicken Ihnen ein Foto davon. Erst danach geht es an Ihr Stück.

4. Fertigung. Versand innerhalb Deutschlands oder Abholung in Friedrichsdorf nach Terminabsprache.

Wenn es für einen Tag perfekt sein muss

Wegweiser aus dunklem Holz mit der Aufschrift Der Limoncello zu deinem Platz, daneben eine große dunkle Tafel mit sieben hellen Tischnummern, an denen rund siebzig kleine Limoncello-Fläschchen mit Namensetiketten hängen, dazu Zitronen und Grün
Wegweiser, Sitzplan-Tafel, Halterungen und rund siebzig Namensetiketten für eine Hochzeit – aufgebaut am Tag der Feier.

Hier war es nicht ein Schild, sondern mehrere Teile, die zusammenpassen mussten. Ein Wegweiser aus dunklem Holz zeigt den Gästen die Richtung, „Der Limoncello zu deinem Platz“, das Wort Limoncello in Grün, der Rest in heller Schrift. Daneben eine große Tafel, die Sitzplan und Ausgabe in einem ist: sieben Tischnummern, hell auf dunkel, und an jeder Nummer die Fläschchen für die Gäste dieses Tisches. Gut siebzig Stück, jedes in einer eigenen Halterung, jedes mit eigenem Namensetikett. Wegweiser, Tafel und Halterungen sind aus Holz gelasert, die Schrift hell dagegengesetzt.

Angefangen hat das mit einer Idee und der Frage, ob sich so etwas machen lässt. Was daraus wurde, ist gemeinsam entstanden – Maße, Aufteilung, wie die Fläschchen halten. Der Weg dahin war derselbe wie bei jedem anderen Auftrag, er steht weiter unten unter Ablauf. Der Unterschied war nur, dass es diesmal ein Datum gab, das sich nicht verschieben ließ.

Verfahren

Welches Verfahren das richtige ist, hängt am Teil: an der Belastung, am Material, an der Stückzahl und daran, wie fein es werden muss. Wenn Sie sich nicht festlegen wollen, beschreiben Sie das Ziel – die Wahl treffen wir dann im Angebot.

Lasergravur und Laserschnitt

Graviert und geschnitten werden Kunststoff, Holz, Leder, eloxiertes Aluminium und Acryl. Die Gravur sitzt im Material und nutzt sich nicht ab – das ist der Unterschied zu bedruckten Oberflächen.

CNC-Fräsen

Für Teile, die Kraft aufnehmen müssen oder eine echte Materialstärke brauchen: Aluminium, Kupfer, Messing, technische Kunststoffe und Carbon. Gefräst wird nach Zeichnung, auch mit Taschen, Bohrbildern und Gewinden.

3D-Druck FDM

Der günstigste Weg zu funktionalen Teilen aus PLA, PETG oder ASA, auf Wunsch auch carbonverstärkt. Gut für Halterungen, Gehäuse und Ersatzteile, bei denen die Oberfläche zweitrangig ist.

Preis berechnen

Laden Sie Ihre STL- oder 3MF-Datei hoch und Sie sehen den Preis sofort. Verbindlich wird er nach unserer Prüfung.

3D-Druck SLA (Resin)

Höchste Detailauflösung, glatte Oberfläche direkt aus dem Drucker. Die erste Wahl für kleine Teile mit feiner Struktur, Schriftzügen und Modellen, bei denen man die Schichten nicht sehen soll.

UV-Direktdruck neu

Farbiger Druck direkt auf das Material, auch auf Acryl, Holz, Metall, Glas und Keramik – mit Weiß als Untergrund und Lack für matte, glänzende oder erhabene Stellen. Das Verfahren fahren wir seit September 2026 selbst im Haus, auf einer Druckfläche bis 330 × 420 mm.

CAD-Konstruktion

Wenn keine Datei existiert, entsteht sie hier – aus Skizze, Foto oder vermessenem Muster. Die fertige Konstruktion geht als STEP oder STL an Sie, unabhängig davon, ob wir das Teil anschließend fertigen.

Wer wir sind

Hinter Gravurheim stehen zwei Menschen: Maximilian Graf und Christian Bucher. Aus einem Onlineshop für Drohnenzubehör ist eine Werkstatt in Friedrichsdorf geworden, in der wir Schilder, Hundemarken und Einzelstücke nach Ihrem Wunsch fertigen.

Mehr über uns

Ablauf

Vier Schritte, und vor der Fertigung steht immer ein Angebot.

1

Anfrage

Sie schreiben, was Sie brauchen, und hängen an, was Sie haben: Zeichnung, Foto, Skizze, CAD-Datei. Wenn Sie noch gar nichts haben, beschreiben Sie es in Worten – das reicht für den Anfang.

2

Rückfrage und Machbarkeit

Wir melden uns und klären, was noch offen ist: Maße, Material, Belastung, Stückzahl. Wenn ein anderes Verfahren besser passt als das angefragte, sagen wir das – und wenn wir es nicht können, sagen wir das auch.

3

Angebot

Sie bekommen ein schriftliches Angebot mit Preis und Lieferzeit. Gefertigt wird erst, wenn Sie es freigegeben haben – es entsteht nichts, was Sie nicht vorher gesehen haben.

4

Fertigung und Versand

Nach der Freigabe geht es in die Werkstatt. Versand innerhalb Deutschlands, im Rhein-Main-Gebiet auf Wunsch auch Abholung in Friedrichsdorf nach Terminabsprache.

Häufige Fragen

Welche Materialien verarbeiten Sie – und welche nicht?
Gefräst werden Nichteisenmetalle wie Aluminium, Kupfer und Messing, dazu Kunststoffe und Verbundwerkstoffe: POM, Acryl, Polycarbonat, PEEK und Carbon. Stahl und Eisen fräsen wir nicht – dafür ist die Maschine nicht ausgelegt, und wir sagen das lieber vorher als hinterher. Gelasert werden Holz, Acryl, Leder, Kunststoff und eloxiertes Aluminium. Gedruckt wird in PLA, PETG und ASA, auch carbonverstärkt, sowie in Resin.
Wie groß darf ein Teil sein?
Das hängt am Verfahren. Gefräst wird in einem Arbeitsraum von 360 × 450 mm bei 180 mm Z-Weg. Der Laser hat eine Arbeitsfläche von 600 × 300 mm. Der UV-Direktdruck bedruckt eine Fläche bis 330 × 420 mm. Der FDM-Druck baut bis 256 × 256 × 256 mm, der Resin-Druck bis 115 × 65 × 165 mm. Größere Teile lassen sich oft teilen und fügen – fragen Sie mit Maßen an, dann sagen wir, ob es in einem Stück geht.
Ich habe nur ein kaputtes Teil und keine Zeichnung. Reicht das?
Ja, das ist sogar der häufigste Fall. Wir vermessen das Original oder die Bruchstücke und konstruieren daraus ein sauberes 3D-Modell. Schicken Sie das Teil zu oder bringen Sie es vorbei; wenn nur noch Fotos existieren, legen Sie einen Maßstab oder ein Lineal daneben und geben Sie die wichtigsten Maße dazu.
Welche Dateiformate kann ich schicken?
Für 3D am liebsten STEP, sonst STL, 3MF oder eine native CAD-Datei. Für flache Teile und Gravuren SVG, DXF, AI oder PDF mit Vektoren. Fotos und Skizzen als JPG oder PNG sind für die erste Einschätzung völlig ausreichend. Wenn Sie unsicher sind, schicken Sie einfach, was Sie haben – wir sagen Ihnen, ob wir damit arbeiten können.
Ab welcher Stückzahl lohnt sich eine Anfrage?
Ab eins. Einzelstücke sind ausdrücklich willkommen und machen einen großen Teil der Aufträge aus. Bei Serien wird das einzelne Teil günstiger, weil Konstruktion und Einrichtung nur einmal anfallen – den Sprung sehen Sie im Angebot, wenn Sie zwei Stückzahlen nennen.
Wie lange dauert ein Auftrag?
Eine feste Zahl wäre geraten. Die Lieferzeit hängt daran, ob eine Konstruktion nötig ist, welches Material bestellt werden muss und wie voll die Maschinen stehen. Deshalb steht in jedem Angebot eine verbindliche Lieferzeit, bevor Sie zusagen. Wenn Sie einen Termin haben, schreiben Sie ihn in die Anfrage – dann sagen wir gleich, ob er zu halten ist.
Was kostet das?
Pauschalpreise gibt es hier nicht, weil kein Auftrag dem anderen gleicht. Der Weg ist immer derselbe: Sie fragen an, wir klären offene Punkte und schicken ein schriftliches Angebot mit Preis und Lieferzeit. Gefertigt wird erst nach Ihrer Freigabe. Die Anfrage und das Angebot kosten nichts.
Können Sie konstruieren, wenn ich nur eine Idee habe?
Ja. Aus einer Handskizze, einem Foto oder einer Beschreibung entsteht ein sauberes 3D-Modell. Die fertige Konstruktion bekommen Sie als STEP oder STL – auch dann, wenn Sie anschließend woanders fertigen lassen. Die Zeichnung gehört Ihnen.
Fertigen Sie auch Serien?
Kleinserien ja, Massenfertigung nein. Für Stückzahlen bis in den dreistelligen Bereich ist eine Werkstatt wie diese der richtige Weg, weil Änderungen zwischendurch möglich bleiben. Bei sehr großen Serien sind Spritzguss oder ein Lohnfertiger mit Automatisierung günstiger – auch das sagen wir Ihnen dann.
Drucken Sie auch farbig auf das Material?
Ja, seit September 2026. Der UV-Direktdruck läuft bei uns im Haus, gedruckt wird direkt auf Acryl, Holz, Metall, Glas und Keramik, mit Weiß als Untergrund und einem Lackkanal für matte, glänzende und erhabene Stellen. Für Stoffe und Textilien bräuchte es ein anderes Verfahren.
Können Sie auch auf runde Gegenstände drucken, zum Beispiel auf Flaschen?
Ja. Dafür haben wir eine Rotationsachse: Der Gegenstand dreht sich unter dem Druckkopf, das Motiv läuft einmal rundherum, ohne sichtbaren Ansatz. Es passen Gefäße mit 46,5 bis 100 mm Öffnungsdurchmesser, außen bis 101,6 mm, bis 250 mm Höhe und bis 1 kg Gewicht; Getränkedosen bis 120 mm Höhe. Messen Sie im Zweifel Durchmesser und Höhe und schicken Sie die Zahlen mit.
Kann ich Tassen oder Trinkgläser bedrucken lassen?
Ja, aber nicht bis an den oberen Rand. Die UV-Tinte ist nicht lebensmittelecht, deshalb halten wir Abstand zu der Stelle, an der der Mund ansetzt. Auf dem Bauch des Glases oder der Tasse ist der Druck dagegen kein Problem. Wie viel Abstand wir lassen, sagen wir Ihnen vor der Fertigung.
Können Sie auf dunkles Material drucken, ohne dass die Farben absaufen?
Ja. Auf dunklen, farbigen und durchsichtigen Untergründen drucken wir zuerst eine weiße Schicht und setzen die Farben darauf. Ohne diesen Weißunterdruck würde helles Gelb auf schwarzem Aluminium schlicht verschwinden. Auf Glas und klarem Acryl können wir das Weiß auch gezielt weglassen, wenn etwas durchscheinen soll.
Welche Datei brauchen Sie für einen UV-Druck?
Am liebsten Vektoren: SVG, PDF, AI oder EPS. Fotos und andere Pixelbilder gehen genauso, sie sollten in der späteren Druckgröße etwa 300 dpi haben. Wenn Sie nichts Fertiges haben, erstellen wir die Vorlage nach Ihren Angaben. Bei einem Material, das wir noch nicht kennen, machen wir vorher einen Probedruck auf ein Reststück und schicken Ihnen ein Foto davon.

Anfrage stellen

Je mehr wir am Anfang wissen, desto belastbarer ist das Angebot. Maße, Material, Stückzahl und eine Datei helfen am meisten – aber fangen Sie ruhig mit dem an, was Sie gerade zur Hand haben.

Zeichnungen, Fotos oder 3D-Dateien können Sie gern per E-Mail nachreichen an info@gravurheim.de – am besten mit Ihrem Namen im Betreff, dann ordnen wir es der Anfrage zu.

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